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Begriffserklärungen

Aktivität
Die Aktivität ist das Maß fÜr die Anzahl der Atomkerne eines Radionuklids, die pro Zeiteinheit zerfallen und dabei Alpha-, Beta- oder Gammastrahlung oder Neutronen aussenden. Die Aktivität wird in Becquerel (Bq) angegeben. 1 Bq entspricht einem Zerfall pro Sekunde.

Aktivitätskonzentration in der Luft
Die Aktivitätskonzentration in der Luft wird in Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m3) angegeben. Die Aktivitätskonzentration in der Luft gibt an, wieviele Atome eines bestimmten Radionuklids in einem Kubikmeter Luft pro Sekunde zerfallen.

äquivalentdosis
Die äquivalentdosis ist das Maß fÜr die biologische Wirkung ionisierender Strahlung auf den Menschen. Sie ist definiert als das Produkt aus der Strahlungsenergie, die in einem Kilogramm Gewebe absorbiert wird und einem Bewertungsfaktor fÜr die unterschiedliche Wirksamkeit der verschiedenen Strahlenarten.

Element
Elemente sind Stoffe, die mit Hilfe chemischer Methoden nicht weiter in "einfachere" Stoffe zerlegt werden können. Sie bestehen also genau aus einer Atomsorte (z. B.: Wasserstoff, Schwefel, Helium) mit charakteristischen chemischen und physikalischen Eigenschaften. Eine Ordnung der Elemente nach ihren chemischen Eigenschaften erfolgt im Periodensystem der Elemente (PSE). FÜr jedes Element existiert eine international Übliche AbkÜrzung (z. B.: O fÜr Sauerstoff, He fÜr Helium).

Energiedosis
Die Energiedosis gibt die Energiemenge einer ionisierenden Strahlung an, die ein durchstrahlter Körper bezogen auf seine Masse aufnimmt.

Halbwertszeit
Die Halbwertszeit ist die Zeitspanne, nach der von der ursprÜnglich vorhandenen Menge eines Radionuklids die Hälfte zerfallen ist.

Ionendosis
Die Ionendosis gibt die durch ionisierende Strahlung erzeugte elektrische Ladung der Ionen eines Vorzeichens (positiv oder negativ) pro Masse durchstrahlter Luft an.

Isotop
Elemente, die bei identischer Protonenzahl eine unterschiedliche Anzahl von Neutronen im Kern aufweisen, nennt man Isotope. Isotope des gleichen Elements stehen somit an der selben Stelle im Periodensystem. So besitzt beispielsweise Wasserstoff drei natÜrlich vorkommende lsotope. Zu etwa 99,98 Prozent existiert Wasserstoff als Protium H-1 (1 Proton, kein Neutron), zu etwa 0,02 Prozent als Deuterium H-2 (1 Proton, 1 Neutron). Das dritte Wasserstoffisotop Tritium H-3 (1 Proton, 2 Neutronen) ist in der Natur nur in Spuren anzutreffen.

Massenzahl
Die Massenzahl bezeichnet die Summe der Protonen und Neutronen im Atomkern. In der gebräuchlichen Schreibweise wird der AbkÜrzung des Elementnamens durch einen Bindestrich getrennt die Massenzahl angefÜgt (z.B.: Rn-222); eine andere Schreibweise ist die Hochstellung der Massenzahl vor dem KÜrzel (z.B.: ²²²Rn).

Nuklid
Eine Atomart mit einer charakteristischen Protonen- und Neutronenzahl und einem bestimmten Energiezustand bezeichnet man als Nuklid. Zur Zeit sind ca. 2.700 Nuklide bekannt, die sich auf die Elemente des Periodensystems verteilen; davon sind ca. 2.500 radioaktiv.

Ordnungszahl Die Ordnungszahl (oder Kernladungszahl) bezeichnet die Anzahl der Protonen im Atomkern und bestimmt die Stellung des Elements im Periodensystem.

Radionuklid
Radionuklide sind instabile Nuklide, die sich spontan, ohne äußeren Einfluss umwandeln (radioaktiver Zerfall) und dabei energiereiche Strahlung aussenden.

 

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